WEM GEHÖRT LAURATIBOR? ist eine  Protest-Oper, die sich mit dem Ausverkauf der Stadt beschäftigt und für eine Stadt für alle kämpft.

Herkese seslenen ve herkesin katıldığı bir protesto operası! Reichenberger Mahallesinin tümünde kiracılar kaldıkları evin veya çalıştıkları yerin ellerinde kalmaları için mücadele etmekteler. Gelin sorunlarımızı ve
gücümüzü birleştirelim ve alışılmadık bir şey yapalım: Sokaklarımızda bir protesto operası!

Seit Frühling 2020 organisiert sich das Kollektiv Lauratibor mit zahlreichen von Verdrängung bedrohten Initiativen im Reichenberger Kiez wie der Kampfsportschule Yayla, dem Kneipenkollektiv Meuterei, den 5 Häusern, den GloReichen und vielen Nachbar*innen.

Wir freuen uns, wenn wir noch viele mehr werden! Musik ist Widerstand!

Aktuelles

Liebe Freund*innen der Oper und des Demonstrierens,

endlich ist es soweit: Unsere Protest-Oper ist am Start.

WEM GEHÖRT LAURATIBOR?
Eine Protest-Oper über den Ausverkauf der Stadt

Das kollektive Opernprojekt „Wem gehört Lauratibor?“ versteht sich als Aktivismus: Es ist entstanden aus der Zusammenarbeit langjährig organisierter Bewohner*innen, Gewerbe und Initiativen im Reichenberger Kiez. Die Geschichte folgt den beiden Held*innen Laura und Tibor und ihren Gefährt*innen auf der Suche nach dem Elixier des Widerstands durch die Provinz Lauratibor. Politik und Wirtschaft werfen ihnen Steine in den Weg, das Kollektiv wird bedroht, prekäre Existenzen schließen sich der Reise an – bis schließlich der alles entscheidende Kampf gegen Maximilius Profitikus ansteht.

Von und mit:
Kollektiv Lauratibor | Kiezchor | Protest-Orchester I Ratibor14 | LauseBleibt | Kneipenkollektiv Meuterei I Esels Alptraum | Kampfsportschule Yayla I Die GloReichen | u.v.a.

DEMONSTRATION (mit Uraufführung der Oper)
Samstag 12. Juni 2021, 17.30-21.30
START: Reichenberger/Ecke Ratibor Straße

KUNDGEBUNG (mit Oper)
Sonntag 20. Juni 2021, 19.00-21.30
Mariannenplatz

Libretto
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Pressemitteilungen

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Inhalt

Die Protest-Oper WEM GEHÖRT LAURATIBOR? erzählt die Geschichten aus dem Kiez in einer großen Saga verpackt: Die Legende der Heldin Laura und des Helden Tibor, die sich an den Widrigkeiten des Neoliberalismus verloren haben, sich aber im Kampf gegen die Invasion der Investoren wieder zusammentun. Gemeinsam gehen sie auf die Suche nach dem rettenden Elexier des Widerstandes.

Operamız Laura ve Tibor’un yuvalarını koruma mücadelesini işlerken bundan başka mahallemizde yaşanan daha başka birçok dışarıya atılma konularını da işlemektedir.

Trauerzug

Wir haben in den letzten Jahren zu viel verloren

Unsere Wunden und Verluste sind riesig: Leute verlieren ihre Wohnungen, 
Kieze ihre Nachbar:innen, Menschen ihr Leben. Zelte werden abgeräumt
und von der BSR entsorgt, selbstorganisierte und unkommerzielle Projekte rausgeschmissen, Strukturen vernichtet, Existenzen zerstört. Täglich
erleben wir, dass uns mit bürokratischer, kapitalistischer und staatlicher Gewalt genommen wird, was wir zum Leben brauchen. Die Wut ist
groß – aber auch die Trauer über die, die nicht mehr da sind und über das, was nicht mehr da ist. Was diese Verluste umso schmerzhafter macht ist die Tatsache, dass die meisten von ihnen vermeidbar gewesen wären: Durch ein Grundrecht auf Wohnen, durch eine menschenwürdige Bleibe für Alle, durch ein Recht auf Selbstbestimmung fernab von bürokratischer Herrschaft. Wenn Wohnraum keine Ware wäre! Wir haben so viele und unterschiedliche persönliche Geschichten zu erzählen, aber alle sind Teil einer zusammenhängenden Gesamtscheiße namens Kapitalismus. Aber Kapitalismus ist kein Schicksal, sondern ein krisenhaftes System, das sich mit jedem Tag, der vergeht, seinem Ende nähert. Unsere Wut bringen wir immer wieder zusammen auf die Straße, mit der Trauer sind wir zu oft allein. Warum? Wie die Wut kann auch die Trauer Menschen verbinden. Gemeinsam zu trauern kann neue Kraft geben! Wir wollen diese Trauer sichtbar machen! Wir wollen durch die Straßen ziehen und von den Menschen erzählen, die wir verloren haben und von den Orten die uns fehlen. Ob leise oder laut, wütend oder nachdenklich, mit Geschichten oder Musik – all das wird an diesem Tag Platz haben. Unsere kollektive Trauer ist ein Zeichen für jede*n von uns - „wir sind füreinander da!“ - und zugleich ein politisches Signal: „Wir sind viele! Wir sind traurig, aber nicht ohnmächtig! Wir sind vernetzt und miteinander solidarisch!“
Der Trauerzug beginnt am 5.12.21 um 12 Uhr an der Warschauer Brücke (Nordseite) und endet an der Rummelsburger Bucht in der Kynaststraße. Keine*r ist vergessen! Kontakt: trauerzug@riseup.net

Mitmachen

Jeden Dienstag um 19h (online 20h) probt der Kiezchor. Zur Zeit finden die Chorproben online statt, später wieder draußen mit Abstand.

Falls du dich angesprochen fühlst, gerne singst, ein Musikinstrument spielst oder dich auf andere Art einbringen möchtest, melde dich per Mail bei uns für die Noten und schau auf dem LAURATIBOR Videokanal rein!

Der Kiez singt zurück!

Katılmak istediğimde kime başvurmam gerekiyor? lauratibor@posteo.de e-posta adresine yazabilirsiniz veya şu telefon numarasını 0178/75 01714

arayabilirsiniz. Her Salı günü saat 19:00’ de LAURATİBOR koro prova çalışmaları
yapılmaktadır.

Menschen

Von und mit:

Aiko Okamoto (Gloria/Chor), Alexandra Klobouk (Verdichtikator/SenWas), Alex (Chor), Alexandra Oppeln (Support), Aline (Support), Alisa (Chor), Anders Ehlin (Komposition), Andreas Siekmann (Piktogramme), Angela Flury (Übersetzung Englisch), Angi Maucher (Support), Anja (Chor), Anke Wisch (Posaune), Anna-Katharina Pelkner (Fensterruferin), Anna M. (Chor), Annette Finke (Invest.chor), Antonia Cruz (Support), Barbara Morgenstern (Einstudierung Invest.chor), Beate Zettl (Fenstersängerin), Bergit Faßl (Kostüm), Bahar Sanli (Beratung Nachbarschaftsarbeit), Birger Stein (Orgel/Gitarre), Birgit Mahne (Kassandra), Birte Gerstenkorn (Ton), Brett Sima (Fenstersänger), Bruno Siegrist (Kamera), Can Kurucu (Kamera), Candida Klinzing (Chor), Carola Linder (Fenstersängerin), Caro Zeyher (Chor), Chiu (Bühnenbau), Christina (Chor), Cora (Suppot), Danae Nagel (Nachbarschaftsarbeit/Social Media/Künstlerische Mitarbeit), Dana (Chor), Diego (Chor), Dodi (Fenstergitarristin), Elisabeth Michel (Support), Emmy Schmidt (Ton), Engin Işık (Beratung Komposition), Esels Alptraum (Klageweiber), Eva Rach (Support), Fabian Jung (Perkussion), Fabienne Krause (Invest.chor), Falk Eckert (Support), Felix Link (Invest.chor), Florian von den GloReichen (Support), Gesa (Chor), Hakki Tosun (Sprachmittler Türkisch-Deutsch), Hanna (Support), Ingo König (Technische Leitung), Ingo Tomi (Tabor), Irena (Chor), i vicini der Lausi 3 (Support), Jakob Rach (Tebor), Jana von den GloReichen (Support), Jana Heilmann (Klarinette), Jan Brokof (Bühne), Jens Kraßnig (Kassandra), Jetti (Chor), Joa Helgesson (Maximilius Profitikus – Cover), Johannes Geiler (Bühnenbau), Johannes C. Held (Maximilius Profitikus), Jo Tiffe (Nextcloud-Hosting/Chor), Jule (Support), Julia Hüttner (Chor), Julia Junkert (Chor), Julia Praschma (Support), Julia Roch (Invest.chor), Julika (Verpflegung/Support), Jürgen Albert (Chor), Karen Yayla (Meister der Liebe/Kampfsport Coaching), Karma Pakravan (Tuba), Karin Wickenhäuser (Chor), Karla (Support), Katha (Support), Kathi (Chor), Kaveh Moradi (Euphonium), Keith Shiels (Bühnenbau), Kihmie Engedal (Widerstandslied dänisch), Kiki Manders (Verdichtikator/SenWie), Kilian Stoll (Kontrabass/Bühnenbau), Konstanze Kromer (Tibor), Konstanze Schmitt (Regie), Laura Wösch (Klavier), Lazlo Haegner (Tonmeister), Leh vom Umbruch-Bildarchiv (Druide), Maja Hürst (Verpflegung/Kostüme 2020), Marei Loellmann (Kostüm), Maria (Bühnenbau), Maria Haberer (Lausi), Maria King (Laura Cover), Marie Adelmann (Chor), Marieke Wikesjo (Idee/Dramaturgie/Laura), Marie Perglerova (Kostüm), Marita (Chor), Marlene (Chor), Martina AG Eigenbedarf kennt keine Kündigung – E3K (Druidin/Chor), Matze (Support), Mauricio Prieto (Trompete), Mailin Braun (Support), Marco Scarpati (Bühnenbau), Meuterei and Friends (10 Chickens), Michael Essl (Toy-Piano, Synthesizer/Notensatz/Orchestrierung/Einstudierung/Bandleitung), Milena Watzlawick (Bühnenbau), Minze Tummescheit (Chor), Miriam Demmelhuber (Chor/Bühnenbau), Mirjam Dumont (Gestaltung/ Chor), Mizza Caric (Druidin), Moritz Albert (Chor), Nadja Fiedler (Chor), Nafei Abou Assi (Trompete), Nelli Ditsch (Chor), Nina (Chor), Nina Klöckner (ehrliche arbeit/Produktion), Nora Gores (Pressearbeit), Norbert Ochmann (Dirigent), Nursemin Sönmez (Laula/Bağlama), Oliver Pohlisch (Invest.chor), Olivia (Support), Ömer Tulgan (Übersetzung Türkisch), Öz Kaveller (Göttin der Hoffnung), Paul (Support), Perrine Chancerel (Support), Peter Ehrentraut (Gestaltung Banner, Schilder), Phoebe Killdeer (Ton), Philip Blank (Schlagzeug/Bühnenbau), Philipp Clausing (Bühnenbau), Raphael Grisey (Support), Rebekah Smith (Chor/Untertitel), Regina (Chor), Renée Merkel (Chor), Robby (Bühnenbau), Sabe Wunsch (Lauti), Sabine Weber (Chor), Sammy (Chor), Sarah Jean-Louis (Tebora/Chororga), Selma Jean-Louis (Querflöte), Seth Puntin (Support), Siamak Moghaddam (Perkussion), Sigrun Matthiesen (Chor), Silke Nagel (Launo/Untertitel), Sophie Diesselhorst (Invest.chor), Steen (Chor), Stefan Schrader (Verpflegung), Stephan (LKW-Fahrer), Susanne Schultz (Laula/Chor), Susanne (Support), Sylvie Langenfeld (Chor), Tanja Buttenborg (Akkordeon/Band-Orga), Thomas Macholz (Kamera), Tim vor dem Esche (Chor), Tina Müller (Idee/Text), Thomas Meyer (Bühnenbau), Tom Alterman

(Widerstandslied ital.), Ula Linke (Bühnenbau), Valeria Stenta (Widerstandslied ital.), Vera Siber (Invest.chor), Verena Vargas Koch (Leitung Aufnahmeteam/Kamera), Wiltrud Barth (Chor), Yagner Anderson (Verdichtikator/SenWann) und viele mehr…

Danke an die GloReiche Nachbarschaft, Stefan Klein und Carola Rönneburg, Akelius-Mieter*innenvernetzung, 5 Häuser, Bernd Ballhause, Tine Gohlke, Betti Horst, Nachbarschaftshaus Urbanstraße, Martha Gemeinde, Kampfsportschule Yayla, Klavierwerkstatt Ben Stallmann, Holzwerkstatt Kilian Stoll und Miriam Demmelhuber, Jan Rademacher/Wasserkutsche, Metallwerkstatt Stahlblau, Rebel Sound, TSE AG, Telekollegen, ufaFabrik, Rock´N´Roll Herberge, portal 2, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, LauseBleibt und Ratibor14.

Allen weiteren Unbeugsamen danken wir auf www.lauratibor.de

Impressum/Redaktion: Tina Müller, Illustration: Mirjam Dumont

Ein Projekt iniitiert von Ratibor14 und Lause Bleibt. Berlin, 2020/21

Unterstützung

Für die Unterstützung an „Wem gehört Lauratibor“ danken wir:

Kontakt

Laura Tibor
Ratiborstraße 14
10999 Berlin

E-Mail: lauratibor@posteo.de