Jugend-Community-Projekt
Überkategore für alle unter Lauratibor laufenden Projekte
Offene Stückwerkstatt jeden Mittwoch ab 30. September 2026, 15–18 Uhr im Heimathafen Neukölln, Foyer 1. OG
Wir entwickeln ein großes Musiktheaterstück über Arbeiter*innen in der Karl-Marx-Straße damals wie heute. Und wir wollen wissen: Was weißt du, was wir nicht wissen?
Ob du seit Jahrzehnten hier wohnst oder erst seit kurzem, ob du auf der Straße arbeitest, einkaufst, demonstrierst oder einfach beobachtest: Deine Perspektive gehört in dieses Stück.
Jeden Mittwoch ab dem 30. September 2026 laden wir alle Neugierigen ein, mit uns zu denken, zu erzählen oder einfach nur zuzuhören. Keine Vorkenntnisse und keine Anmeldung nötig. Einfach vorbeikommen. Unser Stück Wem gehört die Karl-Marx-Straße? wird im November 2027 Premiere haben.
Zum 100-jährigen Jubiläum des Filmklassikers Metropolis entwickelt das Kollektiv Lauratibor zusammen mit jungen Menschen ein Musiktheaterprojekt über Aufrüstung, Wehrpflicht, sowie über die Folgen technologischer Entwicklungen.
Als Metropolis 1927 Premiere feierte, lag der Erste Weltkrieg erst wenige Jahre zurück. Deutschland war durch den Versailler Vertrag zur weitgehenden Abrüstung gezwungen worden. Doch nur wenig später begann die nationalsozialistische Aufrüstung, die schließlich in den Zweiten Weltkrieg führte. Zahlreiche deutsche Fabriken wurden auf Rüstungsproduktion umgestellt. Auch in der Berliner Sonnenallee, wo in einem Außenlager des KZ Sachsenhausen Zwangsarbeiterinnen Kriegswaffen herstellen mussten.
Vor diesem historischen Hintergrund fragt Metropolis Neukölln, wie Jugendliche heute auf Militarisierung und ihre digitale Transformation blicken. Wie stehen sie zu einer möglichen Rückkehr der Wehrpflicht? Welche Ängste haben sie im Bezug auf die technologische Entwicklung von Kriegsführung? Und wo erleben junge Menschen heute Zugehörigkeit und Zusammenhalt?
Ein pulsierender Beat zieht sich durch den gesamten Abend. Eine Komposition für Rhythmusinstrumente und einen Sprechchor trägt die Fragen, Zweifel und Hoffnungen der Einzelnen.
Premiere April 2027
@ BERLIN is not BERLIN vol 4: wozzeck
WANN? 25. (Uraufführung!) + 26. + 27. August 2023
WO? Trabrennbahn Karlshorst, Rennbahn (Start: Kutscherstube)
Lauratibors Wozzeck verhandelt musikalisch und szenisch die kapitalistische Verwertung des Menschen- aus feministischer Perspektive. Die Stückentwicklung findet kollektiv statt und dekonstruiert mit anarchistischer Freude Berg, Büchner und das Patriarchat.
Triggerwarnung: Unser Stück thematisiert strukturelle, physische und sexualisierte Gewalt, sowie Feminizide. (FSK 16)
Mehr Infos: www.berlinisnotberlin.de
Protestoper goes Alban Bergs Wozzeck, im Rahmen des Musik- und Theaterfestivals BERLIN is not BERLIN vol. 4: wozzeck
26.6.2022 Singen gegen den Wahnsinn! Die Habersaathstraße 40-48 bleibt! Gegen Räumung der Neu- und Altmieter*innen! Gegen den Abriss des intakten Häuserblocks! Gegen Pseudodeals und Luxusbauen! Für Wohnen für alle!
18.6.2022 Ganz klar: Wir erzählen hier keine Geschichten! Operndemo für den Erhalt unseres Kiezes! Meuterei lebt! Lause lebt! Ratibor14 lebt!